Gemeinde Unterwegs...

Gemeindefahrten stärken die Gemeinschaft, lassen Beziehungen entstehen. Authentische Orte ermöglichen tiefe spirituelle Erfahrungen. Unsere Kirchengemeinde ist daher oft und gerne unterwegs. Immer wieder werden Fahrten angeboten, z.B.:

  • Auf Martins Spuren...
  • Israel
  • Indien
  • Auschwitz und Krakau
  • ...

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den in nächster Zeit geplanten Reisen.

Gemeindefahrt zu den Passionsspielen nach Oberammergau im Juli 2020

Im Juli des nächsten Jahres bietet unsere Pfarrei eine Gemeindefahrt zu den Passionsspielen nach Oberammergau an. Alle zehn Jahre findet das „Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus“ statt, das durch seine Kraft und Ausstrahlung besticht. Die Fahrt wird angeboten in der Zeit vom 28. bis 31. Juli 2020. Sie beinhaltet zudem auf der Hinfahrt einen Halt in Würzburg mit einer Besichtigung der Residenz und ihrem Hofgarten, des Domes und einer Stadtführung. Ebenso ist ein Besuch der berühmten Wieskirche bei Steingaden, des Schlosses Neuschwanstein, des Schlosses Linderhof und des Benediktinerklosters Ettal vorgesehen. Die Fahrt wird von unserem Pfarrer Clemens Lübbers geistlich begleitet. Anmeldungen nehmen unsere Pfarrbüros entgegen. Dort erhalten Sie auch alle weiteren Informationen. Diese können Sie auch den ausgelegten Flyern in der Pfarrkirche St. Martin und im Ludgerus-Haus entnehmen.

Gedenkstättenfahrt nach Lublin im Mai 2020

Seit 1999 hat die Kirchengemeinde regelmäßig sechstägige Gedenkstättenfahrten für Jugendliche und junge Erwachsene nach Auschwitz durchgeführt, im Jahr 2018 zum 12. Male. Die nächste Fahrt vom 17.-23. Mai 2020 wird mit Lublin erstmals ein anderes Ziel haben. "Auschwitz" ist dermaßen zum Synonym für den Holocaust geworden, dass andere Ort der Vernichtung und die dortigen Geschehnisse aus dem Blickfeld geraten. So wurde etwa von Lublin aus die „Aktion Reinhardt“ gesteuert, die die planmäßige und schnelle Ermordung der drei Millionen polnischer Juden im besetzten Generalgouvernement plante und durchführte. Treblinka, Sobibór und Bełżec wurden als Orte der Vernichtung installiert: Tötungsfabriken, die keinem anderen Zweck dienten. Der Aufenthalt im Osten Polens wird dabei längst nicht nur ein Blick in die Geschichte sein - es werden sich auch existentielle Fragen für uns heute stellen, nach dem Handeln des Menschen und seiner Verantwortlichkeit, nach der Anwesenheit Gottes in unvorstellbarem Leid...

Die siebentägige Fahrt wird eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Orten des Holocaust ermöglichen. Die Teilnahme an Vor- und Nachbereitungstreffen ist obligatorisch. Weitere Details finden Sie in einem Flyer zur geplanten Fahrt. Die Anmeldung ist bis zum 31. Januar 2020 im Pfarrbüro oder im Sekretariat der Realschule möglich.