Die Arbeit von Bischof Martin Happe in Mauretanien

Seit dem 1. November 1995 ist Martin Happe Bischof von Nouakchott. Er gehört zur Gemeinschaft der Weißen Väter - Afrikamissionare und ist daher vielen Sendenhorstern als "Pater Martin" bekannt. Am 2. Juni 1973 erhielt er in der Pfarrkirche St. Martin in Sendenhorst die Priesterweihe. Seit dieser Zeit ist er in Afrika tätig: Bis 1995 lebte und wirkte er in Mali; hier zuletzt als Apostolischer Administrator. Ihm war dort bereits die Leitung eines Bistums anvertraut. Für Sendenhorst waren der Tag der Priesterweihe von M. Happe im Juni 1973 und der Tag seiner Bischofsweihe am Allerheiligentag 1995 ganz besondere Tage. Viele Gemeindemitglieder gaben ihm gute Wünsche mit auf den Weg und sind mit ihm eng verbunden.
Mauretanien liegt in Westafrika. 99,5% der Bevölkerung sind Muslime. Die kleine christliche Minderheit gehört zur Gruppe der Ausländer, sind also sog. "Gastarbeiter" aus Europa, Südamerika oder aus den afrikanischen Nachbarstaaten.
Die Arbeit in der islamischen Republik
Als Bischof in der Islamischen Republik Mauretanien ist ihm der Dialog zwischen Muslimen und Christen ein besonders großes Anliegen. Die Christen unterstützen Mauretanier in karitativen Aufgaben. Kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind daher in vielen sozialen Projekten tätig. Sie bezeugen so die Liebe Gottes unter den Menschen, in dem sie Notleidenden und Hilfsbedürftigen in diesem afrikanischen Land dienen.

Bischof mit Ministranten
Die Ministranten in Nouakchott kennen "ihren Bischof" so, wie Jungen und Mädchen in Deutschland ihren Pfarrer kennen.

Pfarrkirche und Kathedrale
Mitten in der Hauptstadt befindet sich das Gotteshaus der Christen. Die Kirche ist die Bischofskirche (also die Kathedrale) und zugleich Pfarrkirche. Das Gebäude erinnert (farblich) an die Wüste und (von der Form) an ein Zelt. Ein Hinweis auf das "Zelt Gottes bei den Menschen", wie es in der Bibel heißt.

Die Welt ist klein
Aus vielen Ländern der Erde sind Schwestern und Brüder (Ordenspriester) in Mauretanien tätig. So kann es dann zu einem spontanen "Gipfeltreffen" kommen. Mit Bischof M. Happe treffen sich (ohne lange Vorplanung) zwei Generalobere, ferner eine Provinzialobere und schließlich die Schwester Superior einer örtlichen Gemeinschaft.

Hilfe mit Respekt und Phantasie
Christen in Mauretanien sind in vielen Projekten tätig. Sie helfen mit bei der Unterrichtung der Kinder, der Linderung großer materieller Not, bei der Ausbildung der Frauen und Männer. Sie arbeiten in Gesundheitszentren, Krankenstationen und an vielen anderen Orten im Land.

Zeichen der Verbundenheit
Am 4. Adventsonntag 2003 überreichten einige Sendenhorster der Gemeinde in Nouakchott (Hauptstadt von Mauretanien) eine Kommunionschale als Geschenk der Pfarrgemeinde St. Martin, Sendenhorst.

Lebensperspektiven entwickeln
Junge Frauen lernen in einem Zentrum bei Schwester Carmen das Schneidern von Kleidern. In mehrjährigen Kursen erwerben sie wichtige Fähigkeiten, damit sie nach der Ausbildung ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können.

Übergabe der Osterkerze 2012
Die Osterkerze wurde als Geschenk der Pfarrgemeinde St. Martinus und Ludgerus von den Eheleuten Bienemann nach Mauretanien gebracht und dort in der Osternacht entzündet.
Infos und Kontakte:
Wer möchte mehr wissen, wer möchte die Arbeit von Bischof Martin Happe und der Christen in Mauretanien unterstützen?
- Es gibt ein- bis zweimal im Jahr ein Rundbrief. Wer in den Verteiler möchte, der kann sich (siehe unten) melden.
- Wer möchte für die Arbeit Geld spenden? Herzliche Einladung!
- Gruppen/Verbände können einen Dia-Vortrag "buchen". Bitte anrufen.
- Weitere Fragen und Ideen? Einfach anrufen:
Georg Bienemann, Telefon: 0 25 26/13 06
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