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15.08.17

Wie geht es weiter mit den Planungen für die St. Ludgeruskirche?

Beim Gemeindefest am 11. Juni und am Sonntag danach wurden nach den beiden Messen in Albersloh die aktuellen Pläne für die Neugestaltung des Innenraums der St. Ludgeruskirche in Öffentlichkeit vorgestellt.


An beiden Sonntagen wurden zahlreiche Rückmeldungen und Anregungen aus der Pfarrgemeinde in Stichworten auf einem Flipchart gesammelt, damit sie bei den weiteren Überlegungen des Arbeitskreises für die Ludgeruskirche nicht verloren gehen. Vor den Sommerferien hat sich der Arbeitskreis noch einmal mit dem Architekten getroffen und überlegt, ob und wie man die Anregungen aus der Gemeinde mit in die weiteren Planungen aufnehmen kann. Dabei wurde dann die Frage nach der Anzahl der Sitzplätze für die „normalen Sonntage“ ebenso in den Blick genommen wie die Rückmeldung, dass auch Plätze für Rollstuhlfahrer mit eingeplant werden sollten oder dass nochmals überlegt werden soll, ob bei dem kürzeren Abstand zwischen der Gemeinde und dem Altarraum ein Altarstufe ausreicht oder ob der Altar noch höher aufgestellt werden sollte. Der Arbeitskreis mit Mitgliedern des Kirchenvorstands und des Pfarreirates, der die Pläne für die Innenrenovierung begleitet, hat diese und verschiedene andere Anregungen diskutiert und dem Architekten mit auf den Weg gegeben.

In einem nächsten Schritt werden die bisherigen Planungen und die Anregungen aus der Gemeinde, die mit aufgenommen werden können, nach den Sommerferien mit den Vertretern des Bischöflichen Bauamtes, der Liturgiekommission des Bistums und wahrscheinlich auch der Denkmalpflege besprochen, um zu klären, ob die bislang gesammelten Überlegungen auch von diesen Seiten mitgetragen werden. Für diese Besprechung ist inzwischen ein Termin Anfang Oktober festgelegt worden.

Sollten die bisherigen Pläne die Zustimmung seitens dieser „Behörden“ finden, können die Planungen konkreter werden. Ansonsten müssen auch noch Anregungen und Auflagen von dieser Seite in die weiteren Planungen einfließen, bevor das Architekturbüro Lembken dann damit beginnen kann, eine Kostenschätzung zu erstellen. In weiteren Gesprächen mit dem Bistum muss der Kirchenvorstand dann abklären, welche Kosten die Pfarrgemeinde zu tragen hat und welche Zuschüsse es vom Bistum geben kann. In dieser Phase der Planungen kann es durchaus dazu kommen, dass man feststellt, dass es Veränderungen gibt, die zwar wünschenswert wären, die am Ende aber nicht finanzierbar sind.

Wenn dieser Planungsschritt abgeschlossen ist, wird es sicherlich nochmals eine Diskussion in und mit der Gemeinde geben, die die dann hellere, aber auch für den „Normalgebrauch“ kleinere Kirche nach der Renovierung nutzen wird. Denn bei allen Dingen, die mit der „Verschönerung“ von Kirchen zu tun haben, erwartet das Bistum auch ein deutliches finanzielles Engagement der Menschen, die rund um einen Kirchturm wohnen und das Gotteshaus als „ihre Kirche“ ansehen.

Angesichts der vielen Dinge, die noch besprochen und bedacht werden müssen, fließt noch einiges an „Wasser durch den Rhein“ (und auch durch die Werse), bevor die St. Ludgeruskirche ausgeräumt und innen renoviert werden kann. Der Arbeitskreis ist allerdings weiterhin zuversichtlich, dass die offenen Fragen bis zum Frühjahr oder spätestens im Frühsommer des Jahres 2018 so weit geklärt werden können, dass man die Pläne dem Kirchensteuerrat im Bistum Münster vorstellen kann.

 

Bild(C): Sebastian Göbel / pixelio.de